Das Beste aus Milch

Unser Motto lautet „Das Beste aus Milch“. Gemäß dieser Maxime beschäftigen sich in unserer unternehmensinternen Entwicklungsabteilung mehr als 70 Mitarbeiter mit der Entwicklung innovativer, zeitgemäßer und verbraucherorientierter Produkte.

Innovationen wie etwa der Joghurt mit der Ecke, Froop oder Müllermilch Coffee gingen den Weg von der Idee über die Versuchsküche in die Großproduktion. Selbstverständlich arbeiten wir auch permanent an der Weiterentwicklung bestehender Rezepturen.

Optimierte Materialeigenschaften und Energieeffizienz stehen bei der Verpackungsentwicklung im Fokus.

Um unserem Anspruch dauerhaft gerecht zu werden, sind wir auch in der Forschung tätig. Drei Säulen sind dabei maßgeblich:

 

1. Stiftungslehrstuhl

Da wir wissen, wie unerlässlich der unmittelbare Kontakt zu universitären Einrichtungen für unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist, engagieren wir uns auch finanziell.

Mit rund vier Millionen Euro ermöglichte Theo Müller im Jahr 2003 die Einrichtung des neuen Lehrstuhls 'Biofunktionalität der Lebensmittel' an der Technischen Universität München. So werden seitdem am Lehr- und Forschungsstandort Weihenstephan die Wirkungsmechanismen von Lebensmitteln erforscht, wie etwa die positiven Effekte von Milchprodukten auf Magen und Darm, das Herz-Kreislaufsystem oder der Einfluss auf das Sättigungsgefühl.

Es ist eine spannende Herausforderung, die Möglichkeiten, die der Rohstoff Milch bietet, mit unseren technischen Kompetenzen und dem Potenzial unserer starken Marken zu koppeln.“
Dr. Frank Dannenberg
(Leiter Forschung und Entwicklung)


2. Auftragsforschung

Unsere unternehmensinterne Forschungsabteilung arbeitet ständig an neuen Ansätzen für Milchprodukte. Im Fokus stehen dabei gesunde Milchprodukte. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, kooperieren unsere Forscher und Entwickler mit Kliniken, Universitäten und privaten Forschungseinrichtungen.


3. Beteiligung an allgemeinen Forschungsprojekten

Wir setzen jedoch nicht nur auf die eigene Forschungsarbeit, sondern bringen unser Know-how auch aktiv in gemeinsame Forschungsprojekte des Förderkreises der Ernährungsindustrie (FEI) und der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AIF) ein, koordiniert über den Milchindustrieverband (MIV). Den Schwerpunkt bilden verfahrens- und produktionstechnische Themen.

 

Projekt „Mehr Protein“

Eine Sonderstellung nimmt derzeit ein Projekt des Lehrstuhls Physiologie der TU München zur Steigerung des Proteingehalts der Milch ein. Dabei werden erstmals grundlegende und praxisrelevante Strategien für eine nachhaltige Steigerung des Milchproteingehalts wissenschaftlich beleuchtet.

Anhand der drei Säulen Fütterung, Zucht und Herdenmanagement untersuchen die Forscher, wie man unter  Berücksichtung eines optimalen Stoffwechsels der Milchkühe die Tiergesundheit und damit auch die Lebensdauer der Tiere erhöhen kann. Positiver „Nebeneffekt“ ist neben der erhöhten Lebensmilchleistung eine Steigerung des Proteingehalts und damit der Wertigkeit der Milch.

Insgesamt sechs Milcherzeuger mit Herdengrößen zwischen 40 und 1.300 Tieren, die an Molkereien der Unternehmensgruppe Theo Müller liefern, beteiligen sich aktiv an diesem Forschungsprojekt, in das auch die Spezialisten der Unternehmensgruppe ihr Know-how einbringen.

Da dieser wissenschaftliche Ansatz Landwirte dabei unterstützen kann, ihre Erlössituation langfristig zu optimieren, haben bereits mehrere hundert Betriebe starkes Interesse an den Ergebnissen signalisiert. Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch den Freistaat Bayern in Form einen Zuschusses aus dem Sondervermögen der Milch- und Fettwirtschaft in Bayern und durch Forschungsmittel der Unternehmensgruppe Theo Müller in Höhe von jährlich 70.000 Euro. Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt fünf Jahre.  


Eigene Neuentwicklungen, technischer Fortschritt und unabhängige Forschung: Das Engagement und die Finanzstärke der Unternehmensgruppe Theo Müller tragen maßgeblich dazu bei, allgemeine Branchenthemen zu identifizieren, voranzutreiben und umzusetzen.