Seit dem Jahr 2004 kursiert eine Kettenmail in mehreren Variationen im Internet, in der verschiedene Behauptungen sowohl gegen die Unternehmensgruppe Theo Müller als auch gegen Herrn Müller persönlich aufgestellt werden. Diese sind teils verzerrt dargestellt, teils schlichtweg falsch und verleumderisch. Dafür das Format der äußerst beliebten Kindersendung „Die Sendung mit der Maus“ zu missbrauchen, ist in unseren Augen von einer geistreichen Satire weit entfernt.
Alle Autoren, die die Kettenmail immer wieder aktualisiert im Internet verbreiten, haben eines gemein: Sie stellen ihre Behauptungen anonym auf. Ein offener und auf sachlicher Ebene geführter Diskurs würde sehr schnell deutlich werden lassen, dass es sich bei den Behauptungen um nichts weiter als um eine Rufmordkampagne handelt.
Es freut uns sehr, dass die Zahl derer stetig steigt, die uns aktiv auf die Kettenmail hinweisen und ihre Solidarität bekunden. Ebenso erfreulich ist, dass immer mehr Verbraucher kritisch genug sind, nach unserer Stellungnahme zu fragen, um sich selbst ein Bild zu machen. Vielen Dank dafür.
Hier unsere Kommentierung der relevantesten Vorwürfe: Arbeitsplatzabbau trotz Subventionen, Betrug bei den Füllmengen der Müllermilch und finanzielle Unterstützung der NPD.
Arbeitsplätze geschaffen
Die Verfasser der Kettenmail behaupten, mit der Schließung der niedersächsischen Käserei August Loose und der Errichtung des Werkes Leppersdorf seien unter gleichzeitiger Inanspruchnahme von staatlichen Zuschüssen in Höhe von 70 Mio. Euro Arbeitsplätze vernichtet worden.
Das ist falsch. Richtig ist, dass mit dem Bau von Europas größter und modernster Molkerei in Sachsen mittlerweile insgesamt 1521 Arbeitsplätze (Jahresdurchschnitt 2008) entstanden sind. Damit ist die Unternehmensgruppe Theo Müller einer der größten Arbeitgeber in der Region, erzielt entgegen dem derzeitigen Trend Wachstum und schafft stabile Arbeitsplätze.
Allein in den Jahren 2002 bis 2009 gab es im Werk Leppersdorf rund 400 neue Festanstellungen, das entspricht einer Personalaufbauquote von mehr als 34 Prozent. Von den pro Jahr durchschnittlich eingestellten 20 Auszubildenden werden 90 Prozent am Ende ihrer Ausbildung übernommen.
Aus wirtschaftlichen Gründen war es sinnvoll, die sächsische Molkerei und die niedersächsische Käserei an einem Standort in Leppersdorf zusammen zu legen. So verfahren andere Unternehmen im Übrigen auch – nur verlagern diese die Arbeitsplätze meist ins Ausland und nicht in strukturschwächere Gebiete Deutschlands. Durch diese Verlagerung in eine neue, moderne Produktion konnte außerdem die Produktqualität verbessert werden – und ein hochwertiges Qualitätsprodukt sichert langfristig Arbeitsplätze.
Die Arbeitnehmer der niedersächsischen Käserei haben Arbeitsangebote mit Übergangszusagen erhalten. Allerdings haben dauerhaft nur fünf Mitarbeiter dieses Angebot angenommen.
Die Investitionen der Unternehmensgruppe Theo Müller in den Neubau und die Erweiterung der modernsten Molkerei Europas betrugen seit 1994 mehr als 600 Mio. Euro. Die staatlichen Subventionen von 40 Mio Euro zuzüglich der 30 Mio. Euro aus dem EU-Haushalt sind Zuschüsse, die jeder Unternehmer erhält, der in den neuen Bundesländern Arbeitsplätze schafft. Für die meisten Unternehmen ist es dennoch günstiger, im Ausland produzieren zu lassen.
Das sieht die Unternehmensgruppe Theo Müller anders und engagiert sich für den Standort Deutschland. Dazu gehört, neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze in enger und kooperativer Zusammenarbeit mit den Staatsministerien und Behörden in Sachsen, auch die Abnahme der Milch aus der Region sowie Auftragsvergaben an Baufirmen, Maschinenbauer, Handwerksbetriebe etc. Und selbstverständlich zahlt die Unternehmensgruppe Theo Müller auch ihre Steuern in Deutschland.
Müllermilch: Vorteile überwiegen
Eine weiterer Vorwurf der Kettenmail lautet, Müllermilch gebe es zum gleichen Preis nur noch in 400ml Flaschen anstatt wie zuvor in 500ml Bechern. Das stimmt so nicht. Müllermilch-Fans wissen, dass die Geschmacksrichtungen Schoko, Banane und Erdbeere nach wie vor im 500ml-Becher im Kühlregal erhältlich sind.
Die Müllermilch in der PET-Flasche ist aufgrund ihrer vielen Vorteile – größere Handlichkeit, uneingeschränkte Wiederverschließbarkeit und höherer Transportschutz – bei unseren Verbrauchern sehr geschätzt und beliebt. Das bestätigen uns zahlreiche positive Reaktionen immer wieder.
Insofern sind wir mit dem anonymen Kettenmail-Verfasser sogar einer Meinung, wenn er über die PET-Flaschen sagt: ”Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus.“ Die Herstellungskosten der hochwertigen PET-Flasche sind gegenüber den Bechern allerdings deutlich höher – daraus erklärt sich der gleiche Preis bei etwas geringerer Menge.
Keine Finanzierung rechtsradikaler Parteien
Hochgradig verleumderisch ist die Behauptung, Herr Müller unterstütze seit Jahren finanziell die NPD. Dies entbehrt jeglicher Grundlage und ist völlig aus der Luft gegriffen. Herr Müller ist als ordentliches Mitglied der CSU ein leidenschaftlicher Anhänger des demokratischen Rechtsstaats und lehnt jede Form des politischen Radikalismus entschieden ab. Zuwendungen jedweder Art an die NPD oder andere rechtsradikale Parteien hat es deshalb niemals gegeben und wird es auch niemals geben.
In diesem Zusammenhang möchten wir nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass Müller-Produkte seit Januar 2008 erfolgreich in Israel verkauft werden. Müller ist die einzige internationale Marke in Israel, die Milchprodukte in Superkosher-Qualität herstellt. Diese besondere Herausforderung war nur in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Rabbinat der OK Kosher Certification in New York und Elad zu meistern.
Wir hoffen, mit dieser Stellungnahme alle Zweifel an der Unternehmensgruppe Theo Müller ausgeräumt zu haben und möchten uns gleichzeitig für Ihr Interesse und Ihre vorurteilsfreie Objektivität bedanken.
Unternehmensgruppe Theo Müller GmbH & Co. KG

