Große Verpackung, kleine Details

Ein Tag im Leben von...

Antje: Senior Verpackungsentwicklerin für Industrieverpackungen von Molkepulver

08:30 Uhr

Morgenrunde

Jeden Tag in der Früh trifft sich das ganze Verpackungsteam zu einer Morgenrunde. Hier werden Fragen geklärt und anstehende Themen sowie Projekte besprochen. Je größer das Team umso wichtiger ist der regelmäßige Austausch. Wir haben dadurch einen guten Überblick über die Themen unserer Kollegen und können leichter Synergien nutzen.

09:03 Uhr

Verpackungstest Absackanlage

Sicherheitsschuhe an und ab in die Produktion. Bei unserem Bigbag habe ich den Einfüllstutzen modifiziert, damit dieser besser auf das Füllrohr der Maschine passt. Mit meiner Kollegin Katharina, Projektingenieurin, schauen wir uns an der laufenden Abfüllung in der Produktion an, ob alles rund läuft oder wir noch weiter feilen müssen.

10:52 Uhr

Gepackte Palette prüfen

In unserem Lager stehen schon viele Paletten Molkepulver transportfertig in den Regalen. Diese gehen meist auf eine lange Reise. Bei neu entwickelten Verpackungen prüfe ich die Paletten auf ihre Funktionsfähigkeit: Stehen die Verpackungen über den Palettenrand? Passt die Palette in einen Container für Überseefahrten?

12:15 Uhr

Abstimmung

Nach der Mittagspause habe ich meinen wöchentlichen Regeltermin mit Kollegen aus dem Marketing und der Produktion. Wir besprechen hier neue Verpackungsideen und laufende Verpackungsentwicklungsprojekte. Jeder prüft diese unter seiner fachspezifischen Brille auf ihre Umsetzbarkeit.

13:11 Uhr

Packmittelmuster prüfen

Für einen Kunden haben wir unseren Bigbag in der Höhe verändert. Die Eigenschaften eines Bigbags, wie Maße oder Materialbeschreibung, sind in einer Spezifikation definiert. Jetzt sind die ersten Muster vom Lieferanten da. Ich gleiche nochmals mit der Spezifikation ab, ob die Muster alle angegebenen Werte einhalten.

14:02 Uhr

Ansprechpartner

Auch nach den Entwicklungsprojekten sind wir Ansprechpartner für fachspezifische Fragen. Mein Kollege aus dem Qualitätsmanagement möchte von mir wissen, an welcher Stelle der Verpackung er die Lieferantendaten findet. Diese sind für die Wareneingangskontrolle wichtig.

15:10 Uhr

Verpackung in Zahlen

Für einen Molkepulversack haben wir die Verpackungsgröße optimiert, damit mehr Produkt auf eine Palette passt. Mit dem Lieferanten stimme ich die geänderte Spezifikation und die technischen Daten ab. Gleichzeitig erstelle ich auch ein Palettierschema, das die Kollegen aus der Produktion benötigen. Auf diesem ist vermerkt, wie die einzelnen Verpackungen aufeinander gestapelt werden müssen.
Alle Daten pflegen wir zum Schluss im System, damit alle Schnittstellenbereiche und Verpackungskollegen Zugriff haben.

17:20 uhr

Feierabend

Ich bin häufig in der Produktion und dort müssen wir spezielle weiße Kleidung tragen. Damit ich immer für einen Gang bereit bin trage ich meine Produktionskleidung den ganzen Tag. Bevor es nach Hause geht, heißt es deshalb zuerst: umkleiden.

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Einblicke in die Unternehmensgruppe Theo Müller