Appetit auf mehr!

Ein Tag im Leben von...

Celina: Auszubildende Fachkraft für Lebensmitteltechnik, 2. Lehrjahr

05:50 Uhr

Es geht los...

Ich bin aktuell in der Herstellung eingesetzt und arbeite in der Frühschicht. Heute werde ich laut Ausbildungsplan die Kollegen im Bereich Dressing unterstützen. Vor Schichtbeginn werfe ich mich in Schale und gehe durch unsere Hygieneschleuse. Nein, auch wenn es so aussieht: ich arbeite nicht im OP ;-) Aber bei uns wird Hygiene genauso groß geschrieben.

06:04 Uhr

Parameter prüfen

Mein Kollege aus der Nachtschicht übergibt mir zum Schichtwechsel die Anlage. Er informiert mich über den Produktionsverlauf in der Nacht und den aktuellen Stand des Produktionsplanes. Zunächst kontrolliere ich, ob alle Parameter an der Anlage richtig eingestellt sind. Während der ganzen Produktion werde ich die Parameter laufend im Auge behalten.

06:30 Uhr

Die Anlage läuft

Während der Produktion darf die Anlage nie still stehen, denn das kostet Geld. Damit alles reibungslos weiterläuft, fülle ich gleich die Etiketten für die Gläser nach. Wie man sehen kann, produziere ich heute Zigeunersoße.

7:08 Uhr

Prüfen...

Während die Maschine läuft, prüfen wir laufend. Wir ziehen Proben aus der Produktion und kontrollieren, ob die Etiketten entsprechend der Vorgaben haften. Außerdem darf das Etikett nicht schief auf dem Glas kleben.

9:16 Uhr

...Prüfen...

Ich kontrolliere alle 20 Minuten die Nennfüllmenge, das heißt die eingefüllte Menge im Glas. Das ist wichtig und ein sehr schmaler Grad: zu wenig ist nicht erlaubt, zu viel kostet Geld.

11:10 Uhr

...und nochmals Prüfen

Damit unser Produkt haltbar ist, muss im Glas ein Vakuum sein. Auch das kontrollieren wir regelmäßig. Die Soße wird heiß gekocht und direkt abgefüllt. Ich muss zunächst das Probenglas abkühlen lassen, damit ich die Messung vornehmen kann.

11:25 Uhr

Dokumentation

Die Ergebnisse unserer Prüfungen und weitere Parameter werden von uns dokumentiert. Ich lege die Daten dem Schichtleiter vor. Die Werksleitung benötigt die Ergebnisse um zu prüfen, wie gut unsere Produktionsprozesse sind.

12:08 Uhr

Lehrgespräch

Meine Ausbildungsleiterin besucht mich spontan an der Anlage und klopft ab, ob ich meine Lernziele bereits erreicht habe. Ich darf ihr das sogenannte "Inkjet Gerät" erklären. Das Gerät sprüht das Mindesthaltbarkeitsdatum auf die Verpackung. Es lief alles gut, Ziel erreicht :-)

13:21 Uhr

Training für die Geschmacksnerven

Ein Kollege löst mich an der Anlage ab, damit ich mit meiner Ausbildungsleiterin im Betriebslabor an Qualitätstests teilnehmen kann. Eine gute Gelegenheit für mich bei einer Verkostung mitzumachen. Dabei geht es nicht darum, zu Mittag unsere leckeren Produkte zu verputzen. Eine Verkostung ist richtig Arbeit: neben dem Geschmack werdem weitere sensorische Eigenschaften wie Geruch und Textur geprüft.

13:38 Uhr

Ohne Lupe geht nichts

Nach der Verkostung lerne ich weitere Qualitätssicherungsmaßnahmen kennen. Wir prüfen z.B. die Stanznummer von Schlauchbeutelprodukten. Der Name kommt daher, dass bei der Produktion die Soße in einen langen, bedruckten Schlauch abgefüllt, die Portion versiegelt und gestanzt wird. Das Ergebnis ist das Soßenpäckchen, dass wir alle gut kennen.

14:03 Uhr

Feierabend

Morgen wartet ein anderer Tag auf mich: Wir Azubis haben unseren wöchentlichen Werksunterricht um schulisches und betriebliches Wissen miteinander zu verbinden. Auch immer eine schöne Gelegenheit die anderen Azubis zu treffen. Morgen steht inhaltlich die Reinigung von Maschinen auf dem Plan. Außerdem haben wir noch organisatorisches für unseren Auslandsaustausch mit Frankreich zu besprechen.

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