Membranfiltration Wasseraufbereitung

Jetzt bis zu 3 Milliarden Liter jährlich:

News, 08. August 2022

Sachsenmilch Leppersdorf GmbH investiert weiter in Frischwassereinsparung

(Luxemburg/Leppersdorf, 8.8.2022) Wasser ist eine wertvolle Ressource. Es wird in Molkereien in großen Mengen etwa zur Reinigung der Abfüllanlagen eingesetzt und ist so auch ein echter Kostenfaktor bei der Herstellung von Molkereiprodukten. Zudem widerstrebt mangelnde Effizienz und Verschwendung nicht nur den Prozessingenieuren, sondern allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH grundsätzlich. Ganz im Gegenteil: Anspruch ist es, in allen Bereichen Technologieführer zu sein. So wurde auch mit der in der neuen Wasseraufbereitungsanlage angewandten Membranfiltration im nationalen Branchenvergleich technologisches Neuland betreten.Die Molkerei verfügt bereits seit 2006 über mehrere Anlagen, die das aus der Milch bzw. der Molke gewonnene Wasser aufbereiten und zum Beispiel bei den Verdunstungskondensatoren wiederverwenden. Täglich werden seither rund 4,5 Millionen Liter Wasser wiederaufbereitet, anstatt Frischwasser von außen zuzuführen. Im Juni 2022 hat die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH, ein Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Theo Müller, nun die zusätzliche Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen, gefördert vom Umwelt-Innovationsprogramm des Bundesumweltministeriums. Die neue Anlage bereitet das Produktions-Abwasser wieder so weit auf, dass es als Frischwasserersatz für Reinigungsprozesse in der Molkerei genutzt werden kann – bis zu 4 Millionen Liter Wasser täglich, also rund 1,46 Milliarden Liter pro Jahr. Entsprechend erhöht sich das gesamte Einsparpotenzial auf rund 3 Milliarden Liter Frischwasser pro Jahr.

In Leppersdorf wird fast alles produziert, was man aus Milch herstellen kann, von Joghurt über H-Milch und verschiedenste Käsesorten bis hin zu Milch- und Molkenpulver in unterschiedlichsten Qualitäten. Jährlich verarbeitet die Molkerei so rund 1,7 Milliarden Kilogramm Milch. Die damit einhergehenden Reinigungsprozesse benötigen große Mengen an Wasser - an einem durchschnittlichen Tag ca. 14 Millionen Liter. Nahezu die gleiche Menge entsteht als Abwasser.

Die jetzt in Betrieb genommene Prozesswasser-Aufbereitungsanlage geht verfahrenstechnisch einen Schritt weiter als die Anlage aus dem Jahr 2006. Sie verarbeitet das Abwasser der Produktion und bereitet es so weit auf, dass es als Frischwasser-Ersatz für Reinigungen verwendet werden kann. Die Voraussetzungen für eine solche Entwicklung wurden bereits 2013 gelegt. Seit dieser Zeit verfügt die Molkerei über eine getrennte Abwasserführung und zwei separate Abwasseraufbereitungsanlagen.

In der kleineren der beiden Abwasser-Anlagen werden die sogenannten Sanitärabwässer gereinigt, etwa aus Toiletten, Duschen oder der Kantine. Die zweite Kläranlage reinigt ausschließlich die Abwässer aus der Produktion. Über ein separates Kanalsystem ist sichergestellt, dass nur das bei der Reinigung der Produktionsanlagen benötigte Wasser inklusive der Produktreste und eingesetzten Reinigungsmittel die Abwasseranlage für Produktionsabwässer erreicht.

Das gereinigte Wasser erfüllt am Ende des Wiederaufbereitungs-Prozesses die chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Anforderungen der Trinkwasser-Verordnung. Neben einer im Vorfeld durchgeführten Risikoanalyse unterliegt die gesamte Prozesswasser-Aufbereitung der strengen Kontrolle der werkseigenen Qualitätssicherung entsprechend aller geltenden Lebensmittelstandards.

Die Molkerei wird ihre Bestrebungen, den Verbrauch von Frischwasser zu senken, konsequent weiterfolgen. Fest etabliert ist seit langem ein dauerhaftes Monitoring der Trinkwasserverbrauchszahlen, ebenso eine ständige Überprüfung und Optimierung der spezifischen Abwasseranfallmenge durch mehrere Arbeitsgruppen am Standort.

Bild: Membranfiltration Wasseraufbereitung 

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