Sachsenmilch: Mit neuer Molkenveredlung in Zukunftsmärkte investiert

Sachsenmilch: Mit neuer Molkenveredlung in Zukunftsmärkte investiert

Müller, 12. September 2011

Weiteres Großprojekt am Standort Leppersdorf mit Investitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen

Weiteres Großprojekt am Standort Leppersdorf mit Investitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen

(Leppersdorf, 12.09.2011) Im sächsischen Leppersdorf, dem größten Produktionsstandort der Unternehmensgruppe Theo Müller, wurde heute rund zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich die Investitionsmaßnahme „Molke IV“ offiziell eingeweiht. Die neue Anlage mit einem Investitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro erweitert das Portfolio des Standortes um die Herstellung höher veredelter Milch- und Molkeerzeugnisse. Die Produktionskapazitäten für Molkepulverderivate erhöhen sich damit um fast 50 Prozent auf etwa 100.000 Tonnen Milch- und Molkentrockenmasse jährlich. „Der Trend Richtung gesundheitsbewusster Lebensweise ist – gerade im Bereich Ernährung – ungebrochen.  Vor diesem Hintergrund gibt es weltweit eine sehr gute Nachfrage nach Rohstoffen, etwa hochwertigen Proteinen, die qualitativ höchsten Ansprüchen genügen. Diesen Markt bedienen wir mit unseren Molken-Spezialprodukten“, so Stefan Müller, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Theo Müller in seiner Eröffnungsrede vor den rund 160 Gästen aus Wirtschaft und Politik, darunter Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Ziel der Investitionsmaßnahme Molke IV ist der Eintritt in neue und sensible Trendmärkte im Pulver-Segment. Die neuen, in Leppersdorf hergestellten Premiumprodukte eignen sich nicht nur für klassische Molke-Kunden aus der Süßwaren-, Backwaren, Getränke- und Milchindustrie, sondern auch für den Einsatz in den Branchen Sportlernahrung, Säuglingsnahrung und klinische Ernährung. Zudem erfüllt die Molkenverarbeitung am Standort die Ansprüche an Halal, Kosher und Vegetarisch, was ebenfalls zusätzliche Märkte eröffnet. Die für die Vermarktung neu entwickelte Dachmarke „Sachsenmilch Milk & Whey Ingredients“ ermöglicht eine klare Wiedererkennung der Sachsenmilch-Produkte. Die Marke belegt zudem die angestrebte Positionierung „Qualität aus Deutschland“. 

Mit bisher teilweise weltweit einzigartiger Technik werden Magermilch sowie die aus den hauseigenen Käsereien stammende Süß- und Sauermolke direkt in der Molkerei mittels modernster Membrantechnologie in die verschiedenen Bestandteile aufgespaltet und schonend zu hochwertigen Molkenproteinen, mizellaren Kaseinkonzentraten, Laktose und natürlichem Milchkalzium verarbeitet. „Die Investition der Anlagen Molke IV ermöglicht es uns, die Stellung von Leppersdorf als größter und modernster Molkereistandort in Europa zu festigen. Sie ist zudem ein Beleg der Innovationskraft der Unternehmensgruppe Theo Müller“, so Geschäftsführer Stefan Müller.

Das neue Produktportfolio der Molkeverarbeitung und die dadurch erforderlichen Untersuchungsmethoden etwa zur Qualitätskontrolle hochreiner Eiweiße zog auch eine Investition in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro im Bereich Qualitätsmanagement nach sich. Die Verdoppelung der Laborkapazitäten und die Einrichtung eines registrierten Pathogenlabors belegen auch in diesem Bereich den höchsten Qualitätsanspruch der Unternehmensgruppe Theo Müller.

„Ich gratuliere zur Umsetzung dieses Projekts. Es baut nicht nur die weltweite Marktposition eines in Sachsen ansässigen Unternehmens aus, es ist auch ein weiterer Baustein zur Standortsicherung“, so Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich in seiner Rede.

Am Standort Leppersdorf haben insgesamt über 2.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Hier beginnen jährlich gut 20 junge Menschen ihre Ausbildung in insgesamt neun Ausbildungsberufen. 90 Prozent davon werden am Ende Ihrer Ausbildung übernommen. Durch Molke IV sind 36 neue Arbeitsplätze entstanden. Ein weiteres Großprojekt befindet sich derzeit in der Planungsphase. Ein eigenes Heizkraftwerk zur Erzeugung von Dampf und Strom soll künftig die Energieversorgung von Europas größtem Molkereistandort sichern. Der Ausbau des Käsenaturreifelagers mit einer Verdopplung der Kapazität auf jährlich 32.000 Tonnen naturgereiftem Käse befindet sich bereits in der Umsetzung.

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